Lalish Theaterlabor 2008
10 Jahre Jubiläum

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Memory
Internationale Ausstellung
Zur Eröffnung der Lalish Interkulturelle Dialoge 2008
Fr., 8. Feb. 2008, um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. bis 10. Februar. Von 16:00 - 22:00 Uhr

Andrea Bauer, Aram, Aziz Selim, Assad Tabatabai, Ernst Zdrahal, Faek Rasul, Jaza Fariq, Margit Krammer, Nadeshda Dimitrova, Renate Polzer, Rudolf Svoboda, Walter Wittmann.

Kurator: Faek Rasul; www.faekrasul.com


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Sa., 9. Feb. 2008, um 19:30 Uhr
Kunst. Kultur. Individuum
Offenes Gespräch mit teilnehmenden KünstlerInnen der Ausstellung (Memory):
Präsentation: Hans Echnaton-Schano

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Sa., 16. Feb. 2008, um 19:30 Uhr
Orientalischer Tanz; KulturKunst
Mit methodischen Demonstrationen und Realisierung einiger Tanzmethoden mit dem Publikum.

Bahara (Mag. Barbara Hofbauer);
Tänzerin, Tanzpädagogin, Gründerin und Leiterin von Studio Chiftetelli in Wien.


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Sa., 23. Feb. 2008, um 18:00 Uhr
Harfenkonzert mit Gesang

Kurdischer Frauen Verband/Wien
Tara Jaff; international bekannte kurdische Harfenspielerin und Sängerin/GB
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Fr., 29. Feb. 2008, um 19:00 Uhr

In Jerusalem
Verein für arabische Frauen/Wien
Musikalischer Gedichtabend

Tamim Al-Barghouti
;
bekannter arabischer Dichter aus Palästina.
Marwan Abado
;
international bekannter arabischer Musiker/Österreich.
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Sa., 8. März. 2008 um 19:30 Uhr 
Ein Blick auf Theater in Kosovo
Mit visueller Dokumentation

Gonxhe Boshtrakaj; Beraterin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit des neuen Premierministers von Kosovo, Theaterwissenschaftlerin, Lehraufträge an verschiedenen Universitäten.

Bekim Lumi; Theaterregisseur, Gründer und Leiter des Loja Theaters in Prishtina, Lektor an Fakultät für Kunst an der Universität Prishtina/Kosovo.

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Sa., 15. März um 19:30 Uhr
Indian Martial Art Karalipayattu the root of Karate
Mit methodischen Demonstration und visuellen Dokumentation
Kazuyuki Funatsu;
Prof. an der Art Communication, Shinshu Universität in Matsumuto/Japan.

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Sa., 29. März um 19:30 Uhr
Meine Stimme zwischen zwei Welten

Mit verschiedenen Gesangstechniken

Nuray Ammicht;
Sängerin, Gesangslehrerin /Türkei, Österreich

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Mi., 1.- Mi., 15. April
Drei Brücken
Part I, Lviv/Ukraine

mit Schauspielern des Les Kurbas Theater und Studenten der Ivan Franko National University (Art Department) in Lviv.
Im Les Kurbas Theater

Performance, Aktion, methodische Demonstration, Austausch, Lektor
Konzept & Leitung: Shamal Amin
Stimm- und Gesangsleitung: Nigar Hasib

TeilnehmerInnen: Maria Kopytchak, Jenia Chudzek, Natalka Parchomenko, Oleh Oneschtschak, Mkola Barza, Tania Kasbruck, Taras Keschtchun, Olech Zona, Ira Kutscheinska, Olena Hajowa, Julia Zwjach, Halja Halas, Olena Krilowa, Olha Horbatsch, Ksjunja Kosakewytsch, Artem Manujlow, Orest Scharak, Mykola Husejnow, Andrij Selezkyi, Denys Sokolow, Tamara Kwes, Myroslawa Ratschynka. 

Öffentlichkeit:

1- Entwicklungsphasen/Stimm und Körperarbeit 1. – 11. April. Während Entwicklungsphasen werden an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten Künstler, Kritiker, Journalisten, Wissenschaftler, Studenten, Theatergruppe und Personen aus verschiedenen Bereichen eingeladen, damit sie diese Entwicklungsphasen, Trainingsmethoden zu beobachten.

2- Öffentliche methodische Demonstration von Lalish Theaterlabor mit einem offenen Gespräch: 4. April um 19:00 Uhr.

3- Performance „Drei Brücken/ Part I“: 13.-14. April, jeweils 19:30 Uhr.

4- Offenes Gespräch mit Teilnehmern des Projekts „Drei Brücken/Part I“ und intensive Arbeit an ausgewählte Segmente für Part IV; 15. April.

5- Offenes Gespräch und offene Begegnung zwischen Lalish Theaterlabor und Les Kurbas Theaterensemble: Theater, Methode, Welt.


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So., 20. April - So., 4. Mai

Drei Brücken
Part II, Teheran/Iran

mit Studenten verschiedenen Theaterakademien in Teheran und Schauspielern der freien Theatergruppen von Teheran und Bandar Abas.
Performance, Aktion, offenes Gespräch, Vortrag

Leitung: Shamal Amin

TeilnehmerInnen: Elham Mirzapoor, Astera Mortezai, Esmail Pakdaman, Sara Amini, Niloofar Alishahi, Mohamad Hoseyn Sepanj, Sedighe Mashayekhi, Farzane Khan Mohamadi, Samad Azarakhsh, Maryam Samadi, Khatere Isivand, Elham Hoseyni, Saide Ramezan Zade, Vahid Nazarbeygi, Raha Esmaili, Melodi Aramniya, Sepide Safoori.

Perfomance "Drei Brücken/ Part II": 2. und 3. Mai 2008

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Sa., 17. Mai um 20:00 Uhr
..., dass ich es mit dem Körper singe!

Nigar Hasib; Performerin und künstlerische Leiterin des Lalish Theaterlabors präsentiert eigene experimentelle und entwickelte Kunstsprache, alt überlieferte rituelle Gesangs- und Stimmtechniken in unterschiedlichen strukturierten Aktionen. Praktizierung einiger Stimm- und Gesangstechnicken mit dem Publikum.
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Di., 27. Mai – Mi., 2. Juni
Drei Brücken
Part III,
Prishtina/Kosova
mit Schauspielern der freien Theatergruppen in Prishtina.

Performance, Aktion, offenes Gespräch, Vortrag
Leitung:
Shamal Amin und Nigar Hasib

TeilnehmerInnen: Nigar Hasib, Gonxhe Boshtrakaj, Luan Durmishi, Riad Ymeri, Labinot Lajqi, Alban Krasniqi.
Intensive Stimm- und Körperarbeit, Entwicklung bzw. Berabeitung von individuellen und kollektiven Aktionen, offene Gespräche, Vortrag über das interkulturelle Theater und die interkulturelle Arbeit des Lalish Theaterlabors, öffentliche Präsentationen.
Präsentation in der Natur "Drei Brücken/ Part III": 1. Juni 2008

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Sa., 28. Juni um 20:00 Uhr
Der Sänger aus Rugova

Konzert mit verschiedenen Gesangstechniken, Vortrag; eine ethnologische Untersuchung.
Isë Elezi; bekanntester Sänger und Lautespieler Albanien aus Rugova/Kosovo.

Zymer Neziri; Professor am Albanologie Institut/Prishtina, Kosovo. Sammler und Forscher der alten mündlich überlieferten albanischen Gesänge/Poesie und Epos.

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Lalish Sommer offenes Labor und Workshop 2008
Leitung: Nigar Hasib und Shamal Amin

Workshops & offenes Labor      

Sommertermin I: 25. - 27. Juli 2008
Sommertermin II:
8. -  10. August 2008
Sommertermin III:
22. - 24. August 2008
Teilnehmerkreis pro Termin: Maximal 5-8 TeilnehmerInnen

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Sa., 30. August 2008 um 19:15 Uhr
„.., dass ich es mit dem Körper singe“

Lalish Theaterlabor zu Gast bei METIS-Verein zur Förderung von multimedialen Kulturprojekten, kreativer Kommunikation und Steigerung der Lebensenergie.
Eine Stimmperformance mit experimentellen und rituellen Liedern, Kunstsprache und Kehlkopftechnik von Nigar Hasib und Shamal Amin.
In der alten Schule 3423 Greifenstein

Mehr Infos unter: www.rhythmuse.at
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So., 7. Sept. 2008 um 18:00 Uhr
Dem Wort die Freiheit

Lesung und offenes Gespräch (Deutsch-Persisch) von und mit zwei Schriftstellerinnen aus dem Iran

Nahid Tabatabai; Liest aus der Anthologie „Schnee und Narzisse“
Farkhondeh Aghai
;
Liest aus der Kurzgeschichte „Die Liebesgeflüstere“
Eine Veranstaltung von: Kuul/ Forum für Kunst und Literatur.

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Egypt 10.-20. october 2008
no shadow
am 20th Cairo international festival for experimental theatre
Von und mit: Nigar Hasib, Shamal Amin

Mit dem Forschungsprojekt 2006-2008 „no shadow“, und der Weitererforschung der „Lieder als Quelle“, widmet sich das Lalish Theaterlabor, in Performance, der heute weitgehend vergessenen archäologischen Suche nach der menschlichen Stimme, nach ihrer Wirkung und ihren individuellen und kulturellen Ursprung. Mit diesem Forschungsprojekt versuchen Nigar Hasib und Shamal Amin eine eigene mittelbare und künstlerische Sprache zu entdecken, die außerhalb des linguistischen Zeichensystems steht. Diese neue, nicht-linguistische Sprache besteht aus Silben, Klängen, Tönen und Lauten, deren Quellen aus verschiedenen Kulturen entspringen und die es dadurch auch ermöglichen, einen frischen Kommunikationsweg in Performancearbeit einzuschlagen. 

Daten für Performance:

Die erste Version dieser Performance: „no shadow I“ wurde 2006 in Österreich, in Japan/JAALA Festival in Tokio Metropoloitan Art Museum, in Shinshu Universität in Matsumoto, und 2007 in Kosovo/ DAM international festival of Music, durchgeführt.
Zweite Version „no shadow II“ als neue experimentelle entwickelte Phase wurde September 2007 in Lviv/Ukraine in „The third international Theatre festival. Theatre, Method and Practice: alma mater“ durchgeführt.

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Do., 27. bis Sa., 29.11.2008 jeweils um 20:00Uhr
Drei Brücken/Part IV
Performance
Als Resultat eines langfristigen Austauschs von Arbeitsmethoden zwischen dem Lalish Theaterlabor und  freien Theatergruppen in der Ukraine, im Kosovo und dem Iran, entstand ein internationaler künstlerischer Arbeitsprozess, der in diesem Jahr 2008 mit vier Arbeitsphasen seine Fortsetzung in diesen vier Ländern findet.
Von März bis Ende Juni 2008 wurde Teil I in Ukraine, Teil II im Iran, und Teil III im Kosovo erfolgreich realisiert. Teil IV beginnt ab November in Lalish Theaterlabor in Wien als neue entwickelte Performance mit ausgewählten TeilnehmerInnen der ersten drei Arbeitsphasen. Neben bearbeiteten Materialien fließen neue experimentelle Aktionen in die Arbeit ein.
Die Stimm- und Gesangstechniken stammen aus experimentellen Stimmtechniken, Kunstsprache und selbst komponierten Liedern von Nigar Hasib und Shamal Amin sowie rituellen Gesängen der alten Überlieferung aus Kurdistan, alten Kehlkopfgesängen, alten iranischen Vibrationstechniken, alten ukrainischen und albanischen polyphonischen Liedern.
Im Anschluss an die Performance werden alle Anwesenden zum Essen und Trinken eingeladen.


Konzept und Leitung: Nigar Hasib und Shamal Amin
Mit:
Shamal Amin (A, Kurdistan), Luan Durmishi (Kosovo),
Nigar Hasib (A, Kurdistan), Maria Kopytchak (Ukraine),
Oleh Oneschtschak
(Ukraine), Natalka Parchomenko (Ukraine)

Unterstützungen und Kooperationspartner:

Kulturamt der Stadt Wien, KulturKontakt Austria, Bezirk 18/Kultur, Kurdistan Regional Government, Hunger auf Kunst und Kultur, österreichische Kulturforum in Ukraine und Iran, Les Kurbas Theater in Lviv/Ukraine, Iran international festival of University Theatre/Teheran, Loja Theater, Dodona Theater und kosovarisches Zentrum für interkulturelle Zusammenarbeit in Prishtina/Kosovo.

Sponsoren: Victoria Hotel/Prishtina, Gitterle Appartments Wien, REMAprint.
Besonderer Dank an:
IG freie Theaterarbeit.


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CONNECTING COLOURS

Internationale Ausstellung, Musikprogramm und Diskussion
anlässlich des Europäischen Jahres der interkulturellen Dialoge 2008

Vernissage:
Fr., 5. Dez. 2008, 18.00 Uhr          
Begrüßung: Dr. Nigar Hasib, Lalish Theaterlabor Wien
Eröffnung: Mag.a Karin Rick, Kulturabteilung der Stadt Wien

Teilnehmende KünstlerInnen: Kyoko Adaniya-Baier, Japan/Österreich. Lubomir Hnatovic, Slowakei/Österreich.Gabriela Medvedova, Slowakei/Österreich. Hernando Osorio, Kolumbien/Österreich. Faek Rasul, Kurdistan/Österreich. Assad Tabatabai, Iran/Österreich. Esin Turan, Türkei/Österreich. Dang Thong Tuyen, Vietnam/Österreich. Vanja Vujicic, Kroatien/Österreich.

Alle teilnehmenden Bildenden KünstlerInnen und Musiker leben und arbeiten in Wien.

Musik ab 19.00 Uhr: INSINGIZI (Zimbabwe/Österreich)

FARBEN VERBINDEN
Interkultureller Dialog:
Sa., 6. Dez. 2008, 18.00 Uhr

Moderation: Dr. Nigar Hasib, Performerin, künstlerische Leiterin des Lalish Theaters. Am Podium: Marwan Abado, Musiker, Dr. Haimo L. Handl, Publizist und Literat, Mag. Renate Polzer, Bildende Künstlerin, Fanny Rasul, Studentin der Politikwissenschaften, Dr. Dieter Schrage, ehem.Direktor d. Museums des 20. Jahrhunderts, Mag. Assad Tabatabai, Bildender Künstler, Ernst Woller, Gemeinderat, Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Kultur und  Wissenschaft.

Musik ab 20.00 Uhr: Marwan Abado & CO (Palästina/Österreich)    
Ort der beiden Veranstaltungen
:
Lalish Theaterlabor
Gentzgasse 62, A - Wien 1180

Freier Eintritt!
Eine Initiative von ART - IST, Kunst und Kultur im interkulturellen Austausch.

Unterstützt von: MA7 Kulturamt der Stadt Wien/Interkulturelle und Internationale Aktivitäten.


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Sa., 13. Dez. um 19.30 Uhr

Aubruch zu neuen Ritualen

Präsentation, Dokumentation, Dialog, Filme und ein Ritual, das erstmals live zu erleben sein wird.
Sebastian Holzhuber
; Studium der Heilpädagogik, arbeitete als Kunsttherapeut u.a. in Kalkutta, Studium der Malerei an der Alanus - Kunsthochschule in Bonn, Monumentale Formgebung bei Magdalena Abakanowicz in Poznan / Polen, lebte in Wien, Kalkutta, Barcelona und Kreta, seit 1979 in Amsterdam.

www.sebastianholzhuber.nl
Einleitende Worte von: Prof. Dr. Manfred Kremser; Kulturanthropolog und Ritualforscher Universität Wien.