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projekt: niederhof
okt. 2006 -okt. 2007


„Wir wollen kein Theater
 im herkömmlichen Sinn dieses Wortes machen,
sondern wir unternehmen eine Reise.
Diese Reise ist ein Prozess der Selbsterkenntnis,
der Selbstäußerung im feierlichen Akt“

Shamal Amin

Forschungsleitung: Shamal Amin
Stimme- und Gesangsleitung: Nigar Hasib
Co. Projekt:
Lalish Theaterlabor/Wien und LebensRaum Niederhof/NÖ
TeilnehmerInnen: Shamal Amin, Nigar Hasib, Karin Bindu, Stefan Lirsch, Sina Bickel, Johanna Greiner, Maria Liebhaber, Nena Pable, Anneli Mohl, Bettina Greiner, Leonie Cammerlander, Teresa Wenth, Verena Thier, Nora Alderath, Ingo Kapelari, Oliver Mohl, Leonie Bruckner-Schwade, Ruth Kapelari, Tasha Stephens, Raffael Kapelari, Benjamin Mohl, Angela Mohl, Peter Mohl, Linda Alderath, Oline Alderath, Philipp Lirsch, Katja Thier, Anita Hytha, Maya Wenth, Markus Wenth, Rahel Pable, Christina Lenz-Armstorfer, Maria Kapelari, Benno Kapelari, Margot Cammerlander, Anselm Schwade, Lucie Gräbe, Brigitte Bruckner.

Neue Beziehung zu Menschen und zu Welt

In Oktober 2006 begegnete das Wiener Lalish Theaterlabor, unter der Leitung von Shamal Amin und Nigar Hasib,  zum ersten Mal dem Lebensraum in Niederhof. Aus dieser Begegnung entstand ein für beide Seiten spannendes Forschungsprojekt, das in diesem Jahr mit zwei weiteren Arbeitsphasen mit drei Generationen, den Angehörigen derselben Familie, seine Vorsetzung findet.


Das Projekt Niederhof/okt.2006 - okt.2007, besteht aus vier Hauptperformances; zwei P
erformances in der Natur und zwei in ungewöhnlichen geschlossenen Räumen, sowie aus einer Reihe von performativen Treffen mit Präsentation von verschiedenen Stimm- und Gesangs- und Körperaktionen, intensiver Stimm- und Körpertraining, Fotoausstellungen und Filmdokumentationen von Entwicklungsphasen der Forschungsarbeit, offenen Gesprächen und interkulturellen Dialogen mit methodischen Demonstrationen unter dem Motto „Kultur im Körper“. Die entwickelten Performances werden in Österreich (Niederhof und Umgebung, Wien und anderen Bundesländern) und an internationalen Theaterfestivals in In und Ausland durchgeführt.
In diesem Projekt stehen Körper und Stimme der TeilnehmerInnen als ein Feld der Entdeckung über Sich Selbst zur Verfügung, über eigene Fähigkeiten, eigene Möglichkeiten, um die eigenen Grenzen zu überschreiten. Ausgehend von den individuellen und kollektiven Erfahrungen der TeilnehmerInnen, stehen verschiedene Themen im Zentrum der Arbeit. Persönliche Erlebnisse der TeilnehmerInnen fließen in die Arbeit ebenso ein wie die zeitgeschichtlichen Hintergründe.

Auf diesen Weg untersucht das Lalish Theaterlabor mit TeilnehmerInnen die Funktionsprinzipien von Quellen der Energie, Rhythmus, Bewegung. Nach gewisshafter Suche und intensiver Arbeit an Impulsen und Bewegungsformen, an den rituellen, altüberlieferten und eigenen experimentellen entwickelten Gesangs- und Stimmtechniken, entwickeln sich schließlich zu vollendeten Strukturen, dies aber sollen keine Erzählwerke im „dramaturgischen Sinn“ sein, sondern eine Kette von energetische Assoziation. Diese gemeinsame Kreativität ist nicht nur das Finden einer Verbindung zwischen Elementen und Lebensfluss, sondern auch der Aufbau einer grundlegenden Beziehung zu Menschen und zur Welt.

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